Kriegsende: Auf der Flucht vor der Roten Armee versteckt sich der
deutsche Ingenieur Josef Aumiller in den Katakomben von Berlin. Der
Gedanke, dass er seinen großen Traum, den vollautomatischen
„Verbrennungsofen für den Massenbetrieb“, nicht mehr verwirklichen
kann, macht ihn fast wahnsinnig. In seinem Versteck findet er ein
Tonbandgerät, mit dessen Hilfe er seine Pläne und Gedanken für die
Nachwelt aufzubewahren beschließt. Dabei wird das Band wieder und
wieder be- und übersprochen. Denn die Sprechzeit ist begrenzt. Aumiller
geriert sich zunächst als verhinderter Humanist und Wohltäter, doch
Sprachschicht um Sprachschicht wird ein Anderer hörbar: Aumiller, der
Massenmörder.
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