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Hier findet ihr Hörspiele die in das Genre "Drama" fallen, zum kostenlosen Download |
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Banal, aber wahr! Unser Leben besteht aus Begegnungen, die unser Schicksal und uns selbst prägen. Mal sind sie verstörend, mal befreiend, komisch und tragisch, schön und schrecklich … Und von einem Moment zum anderen können sie alles für immer verändern. |
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Hörspiel von Charlotte Roos
Dinahs Großeltern sind arabischer Herkunft. Ihre Eltern wurden in Deutschland geboren, sie selbst ebenfalls. Die kleine Familie bezieht eine Doppelhaushälfte am Rande einer Kleinstadt. Dinah vergleicht die Sauberkeit und ereignislose Enge des Neubaugebietes mit der Stadt in Marokko, in der sie jeden Sommer mit Cousins und Cousinen bis spät in die Nacht umherstreift und in der es zwischen all dem Chaos und Gestank immer etwas zu sehen gibt. Sie vergleicht ihre eigensinnige und gläubige Großmutter mit ihren Eltern, diesen angepassten Spießern, die vor den Nachbarn den Kopf einziehen. Die Nachbarschaft registriert alles, was bei Dinahs Familie geschieht und versteht wenig.
Charlotte Roos, geboren 1974 in Düsseldorf, lebt zurzeit als freie Autorin in Berlin. Studium der Germanistik und Romanistik. Regieassistenzen in Hamburg, beim Steirischen Herbst in Graz und am Staatstheater Hannover. Eigene Inszenierungen in Graz, Bochum, Hannover und Zürich. Zweitstudium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Theatertexte, Prosa und Essays.
Mit: Lilith Stangenberg, Laura Maire, Meral Perin, Tayfun Bademsoy u.a. Musik: Nora Thiele, Marcus Horndt Regie: Robert Schoen (Produktion: SWR 2011)
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Hörspiel von Marie T. Martin
Eine 5-köpfige Familie lebt in einem abgelegenen Dorf, jeder ist eine Welt für sich. Der Vater geht zwischen Zeitungsseiten spazieren, die Mutter wohnt im Kleiderschrank, Mira, die Jüngste, spricht mit Pflanzen und schreibt Briefe an ihr späteres Ich. Nacheinander verschwinden die Familienmitglieder, bis nur noch Mira und ihre Mutter übrig sind. Die Schwester ist untergetaucht, um eine berühmte Pianistin zu werden, der Bruder ist auf einem magischen Fahrrad davongefahren – und der Vater? Er bleibt mit seiner Krankheit und seinem Verschwinden das stille, geheimnisvolle Zentrum der Familie.
Marie T. Martin, geboren 1982 in Freiburg i. Br., studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt in Köln. Zuletzt veröffentlichte sie den Erzählband „Luftpost“ und den Gedichtband „Wisperzimmer“. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, das sechsmonatige Istanbul-Stipendium der Stadt Köln sowie Aufenthaltsstipendien im Künstlerhaus Edenkoben und im Literarischen Colloquium Berlin.
Mit: Birte Schnöink, Carmen Birk, Rafael Stachowiak, Oda Thormeyer, Boris Koneczny, Susanne Heydenreich u.a. Musik: Christina Cordelia Messner Regie: Felicitas Ott (Produktion: SWR 2013) Ursendung
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Eugen Reithofer ist arbeitslos, und weil er sonst gerade nichts zu tun hat, spricht er vor dem städtischen Arbeitsamt die hübsche Agnes Pollinger an. Sie ist auch arbeitslos, und so beginnt ihr Spaziergang mit nur einer Gemeinsamkeit und endet ein paar Stunden später auf dem Oberwiesenfeld unter einer Ulme.
Jetzt könnte die Geschichte schon aus sein – wären da nicht eine Tante mit ihrem zweifelhaften Antiquitätengeschäft, ein ebenso unseriöser wie unsympathischer Untermieter, ein Kunstmaler und ein Sportsmann mit Cabriolet. Agnes, so scheint es, macht ja gar nichts, trotzdem landet sie ständig unter irgendwelchen Ulmen. Aber vielleicht will es das Schicksal doch einmal gut mit ihr, denn wie sich herausstellt, ist Eugen Reithofer nicht nur kein Schuft, sondern er scheint sogar ein netter Kerl zu sein. Und das will was heißen, in diesen Zeiten!
Eine gänzlich unsentimentale – fast ist man versucht, zu sagen: unromantische – Liebesgeschichte, deren Hauptfiguren versuchen, im Strudel der Begierden und Bedürfnisse nicht ganz unterzugehen. Der vielleicht schönste Roman von Ödön von Horváth. |
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Ein Brief, der nie für ein lesendes Auge bestimmt war, den nicht einmal der Adressat zu lesen bekam.
Womöglich hatte er seinen Zweck schon im Imaginären erfüllt: Im Bewusstsein, sich dem Vater einmal
so vollständig wie möglich gegenüber zu erklären, sich überhaupt erklären zu können.
Wir Heutigen können um das Verhältnis zwischen Franz und seinem Vater freilich dankbar sein
(so pervers das klingen mag), hat es uns in ihm doch einen solchen Literaten beschert. Franz
selber aber litt zeit seines Lebens unter dem Eindruck des Vaters, wovon der Brief das lebendigste Zeugnis gibt.
125 Minuten Laufzeit |
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| Nach Kriegsende kehrt der Vater des 14 jährigen Horst nach Hause ins Sächsische zurück. Er ist arbeitslos und findet eine Tätigkeit im Ruhrgebiet. 1948 ergibt sich aus einer familiären freundschaftlichen Verbindung die Möglichkeit, dass er sich einer Besuchsreise aus gleichen Gründen anschliessen kann. Die Reise ist für den jungen Horst recht abenteuerlich. Ihm gelingt es auch, den Vater zu überzeugen, dass er in absehbarer Zeit wieder zurück zur Familie kommt. |
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Fabian von Fähren erwacht in den Trümmers seines Autos. Neben ihm seine tote Frau. Ein Schleier liegt vor seinen Erinnerungen. Und nur die Wahrheit kann sie wieder zurückbringen. Doch manchmal offenbart die Wahrheit nicht immer das, was man in den Erinnerungen zu wissen glaubt... |
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»Schachmatt«, grinst Barrett, und Gilbraith starrt grimmig auf die Spielfiguren. Die beiden haben die finstere Coronado-Halbinsel für sich alleine, die gesamte Südwestküste ruht still am Fuße des Pazifiks. Die Bedrohung rückt immer näher. Doch die Herren lassen sich nicht unterkriegen. |
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Der Anfang und das Ende. Die Bühne und das Leben. Aber was soll eigentlich dieses seltsame Zwischenspiel?
2 Schauspieldiven sitzen nach der Vorstellung in ihrer Garderobe und sinnieren über ihr Leben - dann erscheint ein Mann der sich als Tod vorstellt - es gibt ein kurzes, absurdes Zwischenspiel und alles ist scheinbar wieder beim alten... |
 Zugriffe: 76 |
Darius hat ungeschützen Geschlechtsverkehr und durchlebt eine Zeit, die sein ganzes Leben verändert. Erst kurz vor Schluss ist ihm bewusst, was es heißt, Menschen zu haben die einen auffangen und lieben – so wie er ist.
“Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen”
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