Der Jude Paul Rosenfeldt (Nikolaus Paryla) fühlt sich bedroht und
überlässt Schimanski (Götz George) ein geheimnisvolles Notizbuch zur
Aufbewahrung. Kurz darauf wird er in Schimis Wohnung ermordet.
Ausgerechnet Assistent Hunger (Julian Weigend) und Hänschen (Chiem van
Houweninge) müssen ihren ehemaligen Kollegen verhaften. Hungers Freund
König (Martin Feifel) vom Staatsschutz nagelt den blanken Schimanski
fest: Auf Rosenfeldt, angeblich ein israelischer Agent, war ein Kopfgeld
ausgesetzt. Schimi flieht nach Antwerpen, taucht in der jüdischen Szene
unter und lässt sich nebenbei von der mysteriösen Lea (Nina Kunzendorf)
verführen…Regisseur Andreas Kleinert (sein Alzheimer-Drama "Mein Vater"
erhielt den Emmy) sorgt für komplexe, lebensnahe Charaktere, starke
Kinobilder und interessante Einblicke in die jüdische Kultur. Das hebt
den Schimanski als Krimi heraus.
Schimanski hat finanziell ausgesorgt. Eine Rentennachzahlung. Das teilt
er Marie Claire auf einem romantischen Ausflug nach Belgien mit. Doch
aus einem nahegelegenen Gefängnis ist der wegen Mordes verurteilte
Gaubner ausgebrochen und läuft ausgerechnet Schimanski über den Weg. Und
die ihn verfolgende Polizei ist nicht weit. Gaubner droht sich selbst
zu erschießen, wenn man ihn nicht zu seinem Sohn David lässt.
Schimanski, der Gaubners Geheimnis ahnt, ermöglicht ihm die Flucht und
versucht ihn mit seinem Sohn David zusammenzubringen. Auf einem
abenteuerlichen Road Trip erfährt Schimanski immer mehr über das
tragische Geschehen um den Mord an Davids Mutter, für den sein Vater ins
Gefängnis ging. Es häufen sich die Verdachtsmomente, dass der richtige
Mörder noch nicht gefasst ist. Ist es David? Hat der Vater die Schuld
auf sich genommen, um seinem Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren.
Schimanski hat immer mehr Zweifel daran, dass Davids Vater der wirkliche
Täter ist.
Schimanski hat 'Mammut Schulz' damals nur ungern im Knast abgeliefert,
aber der starke Kerl mit den großen Fäusten hatte sich einfach zu blöd
angestellt. Nun ist er wieder auf freiem Fuß und wendet sich
ausgerechnet an Schimanski, der ihm bei der Suche nach seiner großen
Liebe helfen soll. Wegen ihr hat er angeblich all die 'kleinen
Gaunereien', zu denen auch ein Totschlag gehörte, begangen. Schimanski
ahnt, dass er hier vor einen Karren gespannt werden soll, aber er kann
der Einfalt 'Mammuts' nicht widerstehen; also sucht er Catherine und
findet sie bald in ihrer neuen Identität, in der sie nichts mehr von
ihrer Vergangenheit wissen will. Umso weniger, als sie in höchste
gesellschaftliche Kreise aufgestiegen ist und ihren Mann aus tiefstem
Herzen liebt. Das kann Schimamski Mammut nicht so ohne weiteres
beibringen, zumal er zunehmend Zweifel hegt, ob es sich überhaupt um ein
so ergreifendes Liebsdrama handelt - oder um einen brutalen Mord, für
den der Falsche büßen musste.
Schimanski kommt nach Duisburg zurück, weil seine alte Polizeimarke bei
ermordeten Straßenkindern gefunden worden ist. Diese Marke hatte er vor
ein paar Jahren dem damals 8-jährigen Sohn einer Freundin geschenkt.
Janni ist inzwischen 14 geworden und von seiner Mutter weggelaufen.
Schimanski kommt bei seiner Suche nach ihm nicht nur Schrader in die
Quere, der den Mord an den Straßenkindern aufzuklären versucht, sondern
er stößt auch auf eine albanische Mafiabande. Nachdem auch Jannis
Freundin getötet worden ist, meldet dieser sich bei Schimanski. Nun hat
Schimanski den Jungen zwar gefunden, sieht sich aber mit der viel
schwierigeren Aufgabe konfrontiert, auf ihn aufzupassen. Denn zum einen
steht Janni unter Mordverdacht und zum anderen trachten ihm diverse
Leute nach dem Leben. Schimanski muß also Janni vor Schrader verstecken,
der ihn für den Täter hält. Und er muss den Mörder der Straßenkinder
finden, bevor dieser Janni finden kann...
Auf der Fahrt zum Geburtstag seines ehemaligen Kollegen Königsberg will
Schimanski eigentlich nur kurz eine Currywurst essen. Doch in dem Moment
wird auf der Autobahnraststätte ein Mann angeschossen. Der jugendliche
Täter flieht. Im folgenden Durcheinander taucht Simone Popp auf, eine
elegante Dame, die behauptet, den Schützen zu kennen, und fordert damit
Schimanski heraus, sofort mit ihr die Verfolgung aufzunehmen. Mit
ruhiger Bestimmtheit, die kaum Widerspruch duldet, zieht Simone Popp
Schimanski immer tiefer in einen verzwickten Fall, bei dem es nur
vordergründig um ihren durchgeknallten Enkel Taco und einen
vermeintlichen Schatz geht, in Wirklichkeit aber um eine gefährliche
Auseinandersetzung zwischen türkischen und kurdischen
Untergrundkämpfern. Selbst das lässt die selbstbewusste und attraktive
'Großmutter' nicht von Schimanskis Seite weichen, und während heftiger
Turbulenzen, die sie gemeinsam bewältigen, entwickelt sich zwischen den
Beiden eine außergewöhnliche Liebesgeschichte.
Die
Leiche von Hungers jüngerer Schwester Marion wird aus dem Rhein
geborgen. Hänschen weiß, dass sie in einer Drückerkolonne gearbeitet
hat. Doch seine Ermittlungen geraten schnell ins Stocken. Hat Marion
sich das Leben genommen, weil sie diesem Job nicht mehr standhielt? Oder
wurde sie ein Opfer der berüchtigten Kolonnenchefin Elke Dorn, die, um
ihre Gruppe zu disziplinieren, vor keiner Brutalität zurückzuschrecken
scheint. Die polizeilichen Ermittlungen im Drückermilieu sind so gut wie
aussichtslos. Hänschen bleibt nur eine Möglichkeit: Schimanski muss die
Identität des legendären Drückerchefs Hugo Baldorf annehmen, den er vor
Jahren hinter Gitter gebracht hat, um so undercover ermitteln zu
können. Hunger hatte eine ganz ähnliche Idee und sich bereits auf eigene
Faust in die Kolonne eingeschlichen. Für Schimanski alias Baldorf wird
die Arbeit durch Alleingang nicht gerade leichter.
Marie-Claire hat eine Affäre, die Schimanski gerne übersehen möchte;
also flieht er nach Duisburg, als hätte er dort irgend etwas Wichtiges
zu tun. Glücklicherweise bittet ihn Andy, ein Kollege aus früheren
Zeiten, ihm bei der Suche nach seiner verschollenen Schwester Laura zu
helfen. Was zunächst wie eine sentimentale Privatsache aussieht, bekommt
dank Schimanski´s ruppiger Recherche sehr schnell ganz andere
Perspektiven: Laura setzt nämlich alles daran, nicht gefunden zu werden
und der korrupte Baunternehmer Ewers, ebenfalls ein guter alter
Bekannter, der im Verdacht steht, seinen Partner umgebracht zu haben,
hilft ihr dabei nach Kräften. Das provoziert Schimanski´s Jagdinstinkt,
zumal Andy´s Interesse an Laura ganz offensichtlich nicht von
geschwisterlicher Liebe allein geleitet ist. Schimanski gerät, wie er es
in seiner desolaten Situation auch gar nicht anders gewollt hat,
zwischen alle Fronten.
Schimanski Einige Jahre sind bereits vergangen seit Schimi der Kripo
Duisburg den Rücken gekehrt hat. Er trainiert mittlerweile Amateurboxer
in Belgien. Als die Dinge in seinem alten Revier wieder richtig zu
brodeln beginnen, streckt Staatsanwältin Bonner ihre Fühler aus, um
Schimanski wenigstens halboffiziell zurückzuholen. Er nimmt die Jagt
noch einmal auf. "Hart am Limit" Er beschützt die entlassene freundin
eines Terroristen und gerät selbst ins Kreuzfeuer des BKA. "Rattennest"
Er schleust sich in die Kreise der albanischen Mafia ein, um mehrere
Morde an Straßenkindern aufzuklären.
Im Auftrag der Oberstaatsanwältin Schäfer reist Schimanski nach
Kroatien, um dort den Verbleib des jungen Soldaten Christian zu klären.
Ohne Hilfe aus Deutschland ist Schimanski in dem vom Krieg gebeutelten
Land der Willkür schutzlos ausgeliefert. Die Verstocktheit der
Einheimischen ist dabei sein geringstes Problem. Vor allem der
skrupellose Bandenchef Marko hat es auf den Ermittler aus Deutschland
abgesehen
Horst Schimanski ist fuchsteufelswild. Ausgerechnet wegen einer so
mickrigen Figur wie Maurice de Blanc will sich seine Freundin
Marie-Claire von ihm trennen. Zur gleichen Zeit nimmt Oberstaatsanwältin
Ilse Bonner samt Team Kurs auf Schimanskis Hausboot. Sie will ihn ein
zweites Mal überreden, für sie zu arbeiten. Er soll- natürlich wieder
inoffiziell - den Wirtschaftverbrecher Mandel, der wegen Kokshandel drei
Jahre in Belgien absitzt, aus dem Knast abholen und nach Düsseldorf
bringen, wo er eine Zeugenaussage zu einem nie aufgeklärtem Mordfall
machen will. Schimanski schläft ein und holt Mandel, der ihm auf Anhieb
unsympathisch ist. Was auf Gegenseitigkeit beruht. Das allein wäre nicht
tragisch, wenn sie nicht von Unbekannten verfolgt würden und sich nun
trotz ihrer gegenseitigen Abneigung gegen sie zur Wehr setzen müssten.
Dabei werden Mandels wahre Beweggründe für den Deal mit der
Staatsanwaltschaft deutlich.
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